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Pädagogische Ansätze


Der Hort „Am Umfassungsweg“ hat als Arbeitsgrundlage den lebensbezogenen Ansatz nach Hupertz gewählt.

Aber was heißt es, den lebensbezogenen Ansatz zu verfolgen?

Mit seinem Leitwort „Er- lebende Bildung, Erziehung und Betreuung“ spricht er uns aus dem Herzen.

Ernährung 181.jpg Weihnachtsfeier 2007 006.jpg IMGP1406.JPG

- wir betrachten jedes Kind ganzheitlich
- Gegenwart und Zukunft der Kinder werden von uns beachtet
- offene Arbeitsplanung macht ein Miteinander möglich
- die Gestaltung des Lebens-und Spielumfeldes erfolgt gemeinsam
- Vor- und Nachbereitung unserer tägliche Arbeit
- Elternarbeit
- Öffnung in Richtung Schule, Wohnumfeld, etc.
- Freies Spiel sowie Weiterentwicklung von Phantasie und Kreativität werden gefördert

- besonderes Augenmerk auf benachteiligte Kinder

Die Kinder erweitern aktiv ihren Wissenshorizont. Wir machen neugierig auf Unbekanntes sowie Neues und schulen soziale Kompetenzen.

Deshalb haben wir uns folgende Ziele in der pädagogischen Arbeit gesetzt:

• Integration ausländischer Kinder
• Vermittlung von Alltagswissen
• Sozialpädagogische Begleitung und Beratung bei 

- Verhaltensoriginalitäten von Kindern
- Erziehungsdefiziten in der Familie (Elterngespräche, Erziehersprechstunde,...)
- Kommunikationsschwierigkeiten durch sprachliche Barrieren (Migrationsfamilien)
 

• Erziehung

- zur Eigenverantwortung
- zur Selbständigkeit
- zur Gruppenfähigkeit
- zur Kooperation
- zur Konfliktfähigkeit
- zum kreativen und logischen Denken


• Vermittlung lebenspraktischer Fähig- und Fertigkeiten

- Einkaufen gehen, Umgang mit Geld, Preise vergleichen etc
- Wege erledigen z. B. im Rahmen der AG`s oder der Kleingruppe
- Eigenverantwortlicher Umgang in Fragen der Sauberkeit, Ordnung und Disziplin

Torbauer.JPG vor Hubschrauber.JPG Stockbrot.JPG

 

Kleingruppenarbeit

In einer Kleingruppe werden maximal 5 Kinder betreut, die vorrangig durch Defizite im Sozial- und Lernverhalten, wie beispielsweise hohe körperliche und verbale Aggressivität gegenüber den anderen Kinder, den Lehrern, den Horterzieherinnen oder auch anderen Eltern in Erscheinung getreten sind. Diese Defizite sind sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen, in unterschiedlicher Intensität ausgeprägt.

Zurzeit bestehen 5 Gruppen in den Klassenstufen 1 – 4, die sich einmal wöchentlich mit ihrer/m 
Erzieher/In nach der regulären Hortzeit zwischen 16.00 und 18.00 Uhr treffen.
 

Die Kleingruppenarbeit sehen wir als Chance,  Kinder nicht einfach abzuschieben, sondern zu integrieren. Sie können sich innerhalb dieser kleinen Gruppe ausprobieren, einbringen und neue Beziehungen aufbauen. Die Entwicklung der Kinder wird durch soziales Lernen in der kleinen Gruppe positiv beeinflusst. Sie können sozial kompetente Verhaltensweisen aufbauen bzw. erweitern und so besser in ihre große Hortgruppe integriert werden. 
Die Kinder fühlen sich hier mit all ihren Stärken und Schwächen angenommen und geachtet. Wir können an positive Ressourcen anknüpfen und evtl. Defizite in kleinen Schritten abbauen.

Kinder mit Kaninchen.JPG RBS_051108_GrauWu0345.JPG Erste Ideen

Durch gemeinsame Aktivitäten, Gestaltung von Höhepunkten und Unterstützung der schulischen Förderung sollen Interessen, Neigungen und Stärken der Kinder noch mehr in den Vordergrund rücken.

Auch hier ist eine gute, vertrauensvolle und wertschätzende Arbeit mit unseren Eltern unser Anliegen. Durch die Einbindung der Eltern in die Kleingruppenarbeit entsteht eine gute Basis für die Zusammenarbeit. Wir möchten Ideen und Wünsche der Eltern berücksichtigen und ihre persönlichen Stärken nutzen und fördern.

 

Seit Anfang des Jahres 2010 sid wir als Kind-Eltern-Zentrum vom Ministerium für Gesundheit und Soziales anerkannt.

Unsere Horteinrichtung befand sich seit Juli 2007 in einem Entwicklungsprozeß zum Kind-Eltern-Zentrum.

Hierbei werden unter anderem die Eltern und weitere Angehörige der Kinder sowie Anwohner direkt in die Arbeit mit den Kindern einbezogen. Sie bieten zusätzliche Arbeitsgemeinschaften an, unterstützen die Kinder bei den Hausaufgaben und gestalten gemeinsam mit ihnen Feste und Feiern unserer Einrichtung. 

DSCI0099.JPG Capoeira2.JPG

Hierdurch werden alle Beteiligten gleichermaßen für die Belange des Gegenübers sensibilisiert und das Miteinander der unterschiedlichen Generationen gefördert.

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erstellt von admin zuletzt verändert: 08.11.2011 14:48
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