Comenius-Projekt "Kinderlabor"
Unser Projekt: "Kinderlabor"
Im Rahmen der Fördermöglichkeiten des EU-Programmes „COMENIUS – multilaterale Schulpartnerschaften“ hat die EU-Kommission in Brüssel den Antrag der Trilingualen Kita im August positiv beschieden. Unsere Kita bekommt damit bis 2010 gemeinsam mit ihren Partnern in Belgien und Großbritannien das Projekt „Kinderlabor“ gefördert und finanziert.
Das Projekt ist für den Elementarbereich ausgelegt. Wir möchten dort mit der frühen Bildung zentraler Schlüsselkompetenzen anfangen. Dies wäre z.B.: die Sprachförderung als ein zentraler Bereich, da sprachliche Fähigkeiten grundlegend für die Bildungslaufbahn von Kindern ist. Die Sprache ist zudem eine der wesentlichsten Schlüsselkompetenzen für Bildung. Weitere Kompetenzen möchten wir bei den Kindern wecken bzw. ausbilden: Interesse an Neuem, Verantwortung übernehmen, mit anderen zusammenarbeiten (Teamfähigkeit), Mitreden und zuhören (Kommunikationsfähigkeit), Meinungsverschiedenheiten ansprechen und bereinigen (Konfliktfähigkeit), sich durchsetzen, Eigeninitiative, Einfühlungsvermögen (Bedeutung von Empathie), Lernfähigkeit, Problemlösungsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft sowie Selbstbehauptung.
Wir möchten, dass die Kinder lernen, mit der Verschiedenartigkeit in unserer pluralisierten Gesellschaft umzugehen, auch im Hinblick auf ihre spätere gesellschaftliche Identität.
Wir möchten bei den Kindern Begeisterung und Neugierde für alltägliche, naturwissenschaftliche und interkulturelle Erfahrungen und Sachverhalte wecken, sie ermutigen Dinge zu hinterfragen und in Frage zu stellen. Wesentlich hierfür ist es, vom „Beschulen“ der Kinder Abstand zu nehmen, und ihnen die Möglichkeit geben, selbstbestimmend und selbstständig das Leben und die Welt zu entdecken und zu Lernen. Die Kinder als Hauptakteure unseres Projektes werden kleine Arbeitsaufträge bzw. Fragen an die Partnereinrichtungen schicken. Die pädagogischen Fachkräfte stellen den Kindern alles was sie benötigen zur Verfügung um zu antworten bzw. ihre eigenen Aufträge zu übermitteln.
Durch einen monatlichen aktiven Austausch zwischen allen Partnern, soll ein Dokuzentrum für die Kinder entstehen. In diesem sollen die Arbeiten der Kinder zusammengestellt werden und zum „lebenslangen Lernen“ bereitgestellt werden.
Volksstimmeartikel: "Grünes Licht für Kinderlabor"



