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Konzeptionelle Grundlagen

Umfassende Beschreibung der Arbeit des religionspädagogischen Dienstes in Bernburg

Zur Person

Ich bin Birgit Eilenberger, Diakonin für Seelsorge und Religionspädagogik mit der Ausrichtung Heilpädagogik und bin verantwortlich für die Arbeit im Bereich Religionspädagogik. Ich arbeite seit fünf Jahren in der Stiftung Ev. Jugendhilfe.

Der Bereich Religionspädagogik:

Meine Arbeit umfasst

  • den Religionsunterricht an unserer staatlich anerkannten Ersatzschule mit Ausgleichsklassen,
  • die Vernetzung von Gemeinde, Kreisjugend- und Landesjugendarbeit
  • und die religionspädagogische Arbeit vor Ort, sowie
  • die seelsorgerliche Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern.

Es wird Taufunterricht, Konfirmandenunterricht und bei Bedarf Christenlehre angeboten. Wenn es notwendig wird, gehört die Gestaltung von Trauerfeiern und die Begleitung der Trauernden auch zum Tätigkeitsfeld.

Außerdem finden regelmäßig religionspädagogische Weiterbildungen für MitarbeiterInnen statt. Die Gestaltung und Durchführung von Jugendfreizeiten, sowie Mitarbeiterfreizeiten gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Bereiches.

Wie in der gesamten pädagogischen Arbeit der Stiftung gilt auch für die Religionspädagogik Ressourcenorientierung, ergebnis- und zielgerichtetes arbeiten, sowie das Normalitätsprinzip.

Der Religionsunterricht

Der Unterricht findet in der Ersatzschule, im Rahmen dieser Sonderschulform in Klein und Kleinstgruppen und auch in Einzelbeschulung statt. Die SchülerInnen nehmen am Religionsunterricht so gut wie ausnahmslos teil.

Dies hat seinen Grund sicher in der Form der Darbietung der Inhalte, denn der Religionsunterricht wird den SchülerInnen zwar nahegelegt aber nicht jede und jeder ist gleich begeistert. Manchmal sind es auch die Eltern, die sich für ihr Kind dagegen entscheiden. Oft gelingt es dann den Kindern oder Jugendlichen, im Rahmen eines Hilfeplangespräches, die Eltern umzustimmen.

Eine Gruppe von Schülern z.B.war zwar gewillt aber nicht in der Lage im Klassenraum dem Unterricht zu folgen. Für sie wurde das Waldprojekt ins Leben gerufen. Zusammen mit dem Förster der evangelischen Waldgemeinschaft Anhalts konnte diese Gruppe von Schülern motiviert werden sich mit Religion und später mit philosophischen Fragen auseinanderzusetzen. Dazu fuhren wir einmal im Monat in den Wald und trafen uns mit dem Förster. Zu Beginn hielten wir eine Andacht und arbeiteten dann im Wald. Ein Feuer und Picknick waren der Abschluß. Das Geheimnis der Motivation war die Einsicht, die der erfahrene Förster und Christ den männlichen Jugendlichen vermitteln konnte. Das war zum einen die Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit und die Selbstverständlichkeit mit der er, der im Arbeitsleben stehende Mann, die Dimension Gott mit einbezog. Als Abschluß des Projektes bekam jeder Jugendliche ein Zertifikat, mit dem er sich als Saisonarbeiter für Forstarbeit beim Arbeitsamt melden kann und dadurch beste Chancen hat auch für diese Arbeit genommen zu werden.

Später beschäftigten sich diese Jugendlichen mit Sofies Welt, einem Buch von Jostein Gaarder, in dem die jugendliche Sofie lernt, sich mit philosophischen Fragen auseinanderzusetzen. So verstanden sie das Höhlengleichnis von Platon, und wir bauten es als Modell. Das hätte ihnen niemand zugetraut.

Das Ziel des Unterrichts ist es, diese fast ausnahmslos kirchenfernen Kinder und Jugendlichen mit ihrer spirituellen Sehnsucht zu konfrontieren und ihnen gesunde Wege der Suche und Erfüllung aufzuzeigen. Gleichzeitig werden sie mit den Inhalten der Bibel und der Religionsgeschichte vertraut gemacht immer auf der Hintergrundfrage, “was hat das mit mir persönlich zu tun?“.

Hier ist die Chance ein Stück eigener Identität zu gewinnen. Einerseits aus der Geschichte heraus, die andere vor ihnen gelebt haben vor allem Glaubensgeschichte. Es ist ein schönes Gefühl, festzustellen: mit meiner vermeintlich dummen Frage oder meinem nur zaghaft geäußerten Zweifel bin ich in bester Gesellschaft berühmter Menschen. Andererseits aus der sich neu entwickelnden eigenen Einstellung zu den Fragen nach der Dimension die Gott heißt.

Methodisch bedeutet dies immer wieder Alternativen zu finden um die Kinder und Jugendlichen dort abzuholen wo sie sind. Emotional müssen sie seelsorgerlich betreut werden und die Methoden richten sich durch heilpädagogisches Handeln und nach Alter, sowie dem Entwicklungsalter aus.

So müssen nach einer Prügelei z.B. eben alle „Sparringspartner“ separiert, eine Beule gekühlt und ein Pullover geflickt werden und „nebenbei“ ergibt sich ein Gespräch über den Sinn des Lebens und „wie kann Gott nur soviel Ungerechtigkeit zulassen?“ und „was sagt eigentlich Jesus dazu?“.

Der Anfang einer neuen thematischen Einheit mit dieser speziellen Lerngruppe ist hier gemacht, wenn die Umsetzung auch oft „unorthodox“ aussieht. Ein Jugendlicher z.B. sitzt auf dem Schrank, der nächste liegt auf dem Teppich, die anderen sitzen an ihren Tischen und eine heftige und ernsthafte Diskussion entspinnt sich, wo an Regelschulen erst die Disziplinfrage geklärt werden muß. Die jüngeren SchülerInnen sind über Spiele mit biblischer Thematik sehr gut zu interessieren. Das Medium Video ist aus dem Unterricht nicht mehr wegzudenken. Hier besteht die Chance auch eher lernbehinderten Kindern und Jugendlichen größere Zusammenhänge zu vermitteln.

Auch andere Bereiche, wie die Horte, die Ausbildung und der präventive Bereich mit den Schülerfreizeitzentren können den religionspädagogischen Bereich in Anspruch nehmen. So z.B. zur thematischen Bereicherung des Erntedankfestes in Form eines Workshops „Erntedank“ oder es wird zum Thema „christliche Feste“ eine Unterrichtseinheit für die Ausbildung gewünscht oder in einem Hort wird die Bedeutung von Advent und Weihnachten als christliches Fest für Kinder thematisiert. Hier werden die Kollegen gerne unterstützt.

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Die Taufe und Konfirmation

Aus dem Religionsunterricht ergeben sich die meisten Taufbegehren und das Interesse an der Konfirmation. Der Konfirmandenunterricht gehört seit vier Jahren zum religionspädagogischen Dienst. Seit dem wurden aus unserer Einrichtung fünfzehn Jugendliche in die Gemeinde hinein getauft und neun konfirmiert.

Unser Konfirmanderunterricht orientiert sich, der besonderen Situation unserer jungen Menschen angemessen, an dem einjährigen Modell. Die Fluktuation der Jugendlichen und ihr Zeiterleben findet hier Berücksichtigung. Der Konfirmandenunterricht ist für viele gleichzeitig die Taufvorbereitung. Am Anfang steht, wie in anderen Konfirmandengruppen, das Finden und Stärken der Gruppe, denn jetzt geht es um den Glauben jedes Einzelnen selbt und das erfordert ein hohes Maß an Vertrauen untereinander. Oft kommt es erst in diesem Rhamen zu tiefergehenden Fragen, die im Unterricht unberührt bleiben müssen. Die Jugendlichen erlebe ich hier sehr ernsthaft und ehrlich.

Anfangs kommen fast immer blasphemische „Sprüche“, die ich nicht als Provokation verstehe, sondern als Äußerung junger Menschen, deren Wurzeln zum Glauben an irgendeiner Stelle gekappt wurden und das aus den verschiedensten Gründen. Das birgt meiner Erfahrung nach viele Chancen lebendigen Glauben zu wecken. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und Erleben auf dem Hintergrund der Bibel und der Glaubensgeschichte des alten und neuen Testaments sowie ganz realer Personen bildet das Zentrum der Gruppenarbeit bis zur Taufe.

Wir suchen hier Parallelen in Biografien von Heiligen, anderen „berühmten“ Menschen und sprechen mit ganz „normalen“ Leuten, die Christen sind. Das ist die oder der GemeindepfarrerIn, der Kreisjugenddiakon, ErzieherInnen oder ein Psychologe der Einrichtung, die Ihren Glauben leben. Das öffnet Horizonte für alle Beteiligten. Die Jugendlichen erfahren von den Personen die sie aus anderen Lebensbezügen kennen, daß auch diese immer wieder Ängsten ausgesetzt sind, sie ihre Zweifel haben und wie sie ihren Glauben auch als Lebenshilfe verstehen. Umgekehrt lernen wir Kollegen die Jugendlichen einmal länger als durchaus ernstzunehmende Gesprächspartner kennen, deren Offenheit ansteckend wirkt und auch bei uns neue Impulse freisetzt.

Die Taufe findet nach abschließenden seelsorgerlichen Einzelgesprächen in der Osternacht statt. Die Jugendlichen gestalten den Gottesdienst aktiv mit und feiern dann ihre Taufe am traditionellen Osterfeuer mit ihren ErzieherInnen, Mitbewohnern, und der ganzen Gemeinde. Seit Ostern 2001 stellen die „Täuflinge“ ein wunderbares „Russisches Osterbuffet“ auf die Beine unterstützt wurden sie dabei von vielen Gemeindegliedern aus dem Chor und dem Frauenkreis und natürlich von ihren Wohngruppen und ErzieherInnen. Das ist eine der „Früchte“ der Vernetzungsarbeit mit der Kirchgemeinde. Unsere Jugendlichen werden inzwischen akzeptiert und mit Freuden aufgenommen, trotz des Wissens um ihre schwierige lage und oft unbequeme Art.

Den nächste Höhepunkt bildet die Konfirmandenfreizeit mit allen Konfis des Kirchenkreises. Auch hier ist die gute Zusammenarbeit auf Kreisebene die Basis für gutes Gelingen. Etwa vierzig Konfirmanden verleben nun eine knappe Woche miteinander, arbeiten thematisch und sollen Spaß haben. Für viele ist es die erste Begegnung „der anderen Art“, das heißt für die Jugendlichen aus den behüteten Elternhäusern die Begegnung mit jungen Menschen die im Heim leben und vielleicht sogar psychisch krank sind. Für „meine“ bedeutet es, daß sie sehr viele Jugendliche treffen, die an Gott glauben oder so wie sie, sich auf dem Weg befinden und das trotz der vielen Gleichaltrigen „auf einmal“ eine gewisse Harmonie gelebt werden kann. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, daß das Wagnis sich lohnt und das das positive Erstaunen auf beiden Seiten ist.

Unsere Jugendlichen aus den Therapiegruppen sind es gewohnt sich und ihre Befindlichkeiten sowie Meinungen und Stanpunkte so darzulegen, daß sie von vielen aus dem Kirchenkreis für Gymnasiasten gehalten werden. Das spricht für den Erfolg der Kollegen auf unseren Therapiegruppen und den der Jugendlichen selbst, auf ihrem Weg ins Leben.

Die Konfirmation findet dann nach der obligatorischen Konfirmandenprüfung am Pfingstsonntag, gemeinsam mit den anderen Konfis der Gemeinde in unsrer Schloßkirche statt. Die Stiftung Evangelische Jugendhilfe stellt hierfür jegliche Unterstützung bereit. So haben die Hauptpersonen einen großen Saal zum feiern zur Verfügung, vollendet geschmückt erwartet die Gäste eine Festtafel zu der die Auszubildenden ein Menue servieren. Auf den Gruppen wird Tage vorher gebacken und gebrutzelt und geschmückt. Das ist ein Geschenk der Einrichtung an die Konfirmanden jeden Jahrgangs. Alle eingeladenen Verwandten und Freunde finden hier Platz und können diese besondere Feier zur Lebenswende ihrer Kinder und Freunde in würdiger Weise begehen.

Wenn auch manche Eltern und Verwandte die nun selbständig getroffene Entscheidung ihrer Kinder nicht verstehen, wird an dieser Stelle spätestens die Akzeptanz besiegelt. Und das ist auch ein wichtiges Ziel der Jugendlichen gewesen, die Akzeptanz eigener Entscheidungen als Erwachsenes Mitglied einer Gemeinde.

Wenn uns Jugendliche dann verlassen, werden sie auch nachbetreut. Wir nehmen Kontakt zu der Heimatgemeinde auf und schildern die Situation, so das wieder eine Gemeinde die Tür öffnet, um den jungen Menschen in Empfang zu nehmen. Die Eltern werden davon in Kenntnis gesetzt und sind meistens positiv eingestellt, auch der Tatsache gegenüber, daß ein kirchlicher Mitarbeiter das Kind oder den Jugendlichen abholt. Denn dieses Angebot gilt auch für unsere Christenlehrekinder. Ohne die MitarbeiterInnen auf den Gruppen, in der Ausbildung und den anderen Bereichen würde diese umfassende Arbeit nicht gelingen.

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Angebote für MitarbeiterInnen

Religionspädagogik ist nicht nur für die „Jungen“ da. Inzwischen traditionell, bieten wir jedes Jahr in der Woche nach Ostern eine Mitarbeiterfreizeit mit religiösem Thema an. Die vorwiegend kirchenfernen Mitarbeiter nehmen dies gerne in Anspruch. Das liegt einerseits am Rahmen und andererseits an den positiven Erfahrungen der TeilnehmerInnen der Vorjahre – „es spricht sich herum“.

Diese Freizeit wird im Rahmen unserer Hausinternen Weiterbildung als solche anerkannt und weitestgehend finanziert. Hier bietet sich die Gelegenheit in der schönen Umgebung Gernrode im Harz in lockerer Athmosphäre Kollegen aus anderen Bereichen kennen zu lernen und über „Gott und die Welt“ ins Gespräch zu kommen. Ausspannen vom Alltag in Familie und Dienst ist ein wichtiges Detail. Das, und die Gruppensituation bilden eine gute Voraussetzung für vertrauliche Gespräche über Themen die sonst selten angesprochen werden. Gottesbilder, was ist eigentlich Kirche, „was glaubst du denn?“ – sind Fragen die diskutiert werden. In diesem Jahr haben wir die Freizeit aus Dienstplangründen verlegt, und wir freuen uns auf das Thema „Engel“ in der Adventszeit.

Wer jetzt noch mehr wissen möchte kann ebenfalls im Rahmen der internen Weiterbildung an einem Tagesseminar zum Thema „2000 Jahre Christentum“ oder „Christliche Feste“ teilnehmen. Das sind ein Highlight und Angebote für die Erwachsenen und da gibt es noch mehr.

Unser Festgottesdienst zum Jahresfest der Stiftung ist auch eines. Jugendliche, Kinder, Mitarbeiter und auch manchmal Gäste aus der Jungen Gemeinde gestalten gemeinsam diesen Gottesdienst. Es wird ähnlich wie in einem Familiengottesdienst eine biblische Geschichte gespielt und eine kurze Predigt gehalten. Im Vorfeld gibt es viel Aufregung. Die Rollen müssen besetzt werden, keiner traut sich und alle wollen was spielen. „Kurz vor der Angst“ finden sich doch die „richtigen“ Spieler für die zu besetzenden Rollen, denn irgendjemand war schon im Vorjahr dabei und traut sich und ermutigt die anderen. Die üppigen Kulissen werden von den Schülern der Ersatzschule im Unterricht gebaut und was dort nicht geschafft wurde stellen die Erzieher einer Jugendgruppe, zusammen mit der Diakonin, in einer „Nachtschicht“ her. Das sind die kreativsten und lustigsten Stunden aber auch die anstrengendsten für alle Beteiligten. Dann steht alles und alle geladenen Gäste erleben einen lebendigen Gottesdienst. Da kommen die Mitarbeiter der Jugendämter, Eltern, andere Familienangehörige, Lehrer, alle Kinder und Jugendlichen unserer Gruppen und unsere Mitarbeiter aus allen Bereichen. Das ist ein Fest.

Am Jahresende finden sich noch einmal „Spielwütige“ zur Krippenspielprobe zusammen. Dies wird dann zur Adventsfeier der Mitarbeiter aufgeführt. In diesem Jahr „schmeißen“ wir uns mit der Jungen Gemeinde zusammen und wollen außerdem die Gemeinde mit unserem Spiel bereichern.

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Vernetzungsarbeit

Weitere Highlights sind für die Jugendlichen die Angebote der Landeskirchlichen Jugendarbeit. Die großen Events Landesjugendwochenende im Frühling und das „Sattelfest“ im Herbst. Beide Großveranstaltungen finden jeweils in anderen Kirchenkreisen statt und alle zwei Jahre an einem Ort.

Das **„Sattelfest“** konnten wir in unsere Stiftung holen. Alle zwei Jahre freuen wir uns auf eine tolle Veranstaltung auf unserem Gelände, an der Jugendliche aus allen Kirchenkreisen der Landeskirche teilnehmen.

Das ist wieder ein langer Weg der Überzeugung gewesen, gegen Klischees und Vorurteile und manchmal berechtigte Ängste es könnte mit „unseren“ Jugendlichen ganz anders sein. Ja, es ist anders aber toll und das Wagnis lohnt sich wieder und wieder. Die Jugendlichen kennen sich inzwischen und freuen sich, sich zu treffen. Die Jugendlichen aus unserer Einrichtung genießen die Normalität mit der sie von Anfang an empfangen wurden und auch Mitarbeiter beschreiben diese Treffen als „seltsam“ harmonisch und genießen es ebenfalls dabeizu sein. So vergeht kein Landesjugendwochenende und kein Sattelfest ohne rege Teilnahme aus unseren Reihen.

Nicht zuletzt ist die Mädchenfreizeit zu nennen, die einmal im Jahr angeboten wird. Zusammen mit der Referentin für Frauen und Familienarbeit der Landeskirche Anhalts bietet der religionspädagogische Dienst Mädchen aus unseren Mädchentherapiegruppen eine Freizeit, gemeinsam mit anderen Mädchen aus der gesamten Landeskirche an. Hier wird auch ein Stück Normalität in harmonischem Umfeld erlebt und gleichzeitig die Begegnung mit dem Glauben durch junge Christinnen ermöglicht.

Das war ein Streifzug durch den religionspädagogischen Dienst der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis in Bernburg. Einiges bleibt unerwähnt aber ein recht breiter Überblick ist doch entstanden. Ich hoffe es hat sie interressiert und vielleicht auch angeregt zu Nachfragen und Ideen für die eigene Arbeit.

Diakonin Birgit Eilenberger

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erstellt von admin zuletzt verändert: 20.02.2008 07:41