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Themenzentrierte Gruppenarbeit

*Vom Ich zum Du zum Wir*

In den Wohngruppen der Stiftung finden wöchentliche Gruppenstunden statt, die von der/ dem zuständigen TherapeutIn in Absprache mit dem Team geleitet werden. Verstärkt finden auch hier kreative und spielerische Methoden ihre Anwendung. Schwerpunkt dieser Treffen ist die Erweiterung der sozialen Kompetenz: Kompromiss- und Kritikfähigkeit, Feedback geben, soziale Wahrnehmung. Methodisch kommen Gruppenspiele, Rollenspiele, gemeinsames kreatives Arbeiten und regelgeleitete Gespräche zum Einsatz. Der Lernerfolg hängt sowohl von der Bereitschaft und Mitarbeit der teilnehmenden Jugendlichen als auch von der Steuerung und Nutzung gruppendynamischer Prozesse ab.

Im folgenden Beispiel geht es um die Fähigkeit, sich positiv ins Gruppengeschehen einzubringen. Die Jugendlichen werden gebeten, sich auf einer auf dem Fußboden gedachten oder mit Kreppklebeband markierten Skala von 1 bis 10 zu positionieren. 1 bedeutet, jemand bringt sich mit seinen Fertigkeiten und Stärken kaum in die Gruppe ein, 10 bedeutet, jemand bringt sich sehr intensiv ein. Das Ergebnis liefert reichhaltigen Gesprächsstoff, da selbstverständlich Widersprüche zwischen Selbst- und Fremdbildern offenbar werden. Ergänzend kann nach gewünschten Veränderungen und ersten Schritten dazu gefragt werden.

Ein weiteres Ziel der Gruppenstunden ist die Sensibilisierung der Teilnehmenden für die Probleme der einzelnen Gruppenmitglieder. Da es sich bei der Gruppe um Bewohner der selben WG handelt, ist es notwendig, gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis zu fördern.

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erstellt von admin zuletzt verändert: 15.03.2008 17:56