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Mazedonische Künstlerin Mirsada Selimi stellte in der Einsiedelsgasse aus

Am 25. September 2017 öffnete die Künstlerin aus Mazedonien Mirsada Selimi im Rahmen der interkulturellen Woche eine eintägige Ausstellung von ihrer Öl- und Acrylbildern. Zur Stiftung Evangelische Jugendhilfe in der Einsiedelsgasse 6a, wo die Vernissage stattgefunden hat, kamen viele Kunstfreunde aus verschiedenen Ländern, zum Beispiel aus Aserbaidschan, Russland, Deutschland, Ukraine, Mazedonien und Syrien.

Die 28jährige Künstlerin studierte 2007 bis 2012 Architektur an der Universität „Sv Kiril i Metodij“ in Skopje. 2013 zog sie mit ihren Eltern und zahlreichen Geschwistern nach Deutschland. Obwohl nicht alle Verwandten in der Vernissage gewesen waren, konnten die Zuschauer sie sogar in der traditionellen mazedonischen Tracht auf Porträts kennenlernen – Mutter und Vater, Schwester und Bruder.
Einerseits liebevolle und leidenschaftliche Bilder, anderseits fabelhafte und lebenskluge Werke bewiesen große künstlerische Potentiale der hübschen Malerin. Sie benutzt verschiedene Materiale von Bleistiften bis Ölfarben, von Papier bis Leinwände als auch unterschiedliche Maltechniken – die filigrane Zeichnung koexistiert mit dem expressiven Gemälde. Selbstverständlich gelingen der ehemaligen Studentin der Architekturfakultät nicht nur Menschengesichte, sondern auch Bilder der zukünftigen märchenhaften Häuser.
Die Ausstellung von Mirsada Selimi wurde mit der nationalen mazedonischen Melodien und Gesang umrahmt. Darüber kümmerte sich ihr Bruder-Musiker, welcher zusammen mit den Landsleuten eine improvisierte Musikgruppe organisiert und von Güsten nach Bernburg gebracht hat. Die zahlreiche Gäste konnten auch mazedonische Spezialitäten kosten, welche Mirsada selbst vorbereitet hat.

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