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Basiskurse

B 1

Arbeit mit sexuell auffälligen Kindern und Jugendlichen

Immer häufiger werden Kinder und Jugendliche mit sexuellen Auffälligkeiten in unseren Gruppen aufgenommen. Wie soll mit solchen jungen Menschen und ihrem Thema umgegangen werden? Welche Bedingungen muss es in den Wohngruppen dafür geben?

Inhalt: Definition, Auswirkungen, Symptome und Folgen, Störungsbilder, Übertragung und Gegenübertragung, Beziehungsarbeit, Ressourcenorientierung, Imaginatives Arbeiten, Zusammenarbeit mit Psychiatrien, Gerichten, Konzeptionelle Überlegungen in der Gruppe

B 2

Arbeit mit intelligenzgeminderten Kindern und Jugendlichen

Welche Besonderheiten gibt es im Umgang mit Intelligenzgeminderten Kindern und Jugendlichen im Gruppenalltag zu beachten.

Inhalt: Was bedeutet Intelligenzgemindert? Wie kann Entwicklung stattfinden? Was sind erfolgreiche Erziehungsstrategien? Was sind Grenzen?

Wie kann Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen mit Intelligenminderung gestaltet werden?

Menschen mit Intelligenzminderung sind meist nicht imstande, viele Zusammenhänge zu erkennen, so dass sie daran gewöhnt sind, ihre Krisen mit anderen Mitteln zu lösen. Zum Beispiel bewältigen sie ihre Krisen mit Depressionen, mit Lautwerden, mit ständigen Wiederholungen oder selbst- und fremdverletzenden Handlungen. Diese erscheinen uns anfänglich oft unangemessen, sind aber dennoch verstehbar. Zu berücksichtigen ist dabei, dass Kommunikation nicht nur auf der verbalen Ebene stattfindet, sondern durch eine kongruente Haltung und Mimik auch nonverbal unterstützt werden kann. Denn eine Krisenintervention sollte im Allgemeinen immer mit dem Versuch beginnen, einen Zugang zu den Erlebniswelten der Betroffenen herzustellen. Aus diesem Blickwinkel möchte die Veranstaltung den Helfern Raum geben sich praxisorientierte Interventionsmöglichkeiten zu erarbeiten.

 

B 3

Heilpädagogische Förderung

Der heilpädagogische Ansatz zielt auf die Betreuung und Förderung von Menschen mit erschwerten Bedingungen. Die heilpädagogische Förderung ist grundsätzlich auf die Gesamtförderung, d.h. auf die Förderung der emotionalen, motorischen, sensorischen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten ausgerichtet.

Inhalt: Heilpädagogische Förderbereiche und deren Möglichkeiten in der Alltagsbetreuung von Schulkindern und Jugendlichen sowie spezielle heilpädagogische Methoden und deren Umsetzung in Gruppen- und Einzelübungen

B 4

Fallbesprechungsmethoden

In diesem Fallseminar wollen wir Ressourcen und Potentiale zur Entwicklung passender Strategien im Klientenkontakt unter Würdigung und Nutzbarmachung bereits eingesetzter, bewährter Kompetenzen erforschen und uns gegenseitig beim Erfolgreichsein unterstützen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen vor allem die Anliegen und Veränderungs- bzw. Zielwünsche der Teilnehmer/innen. „Wunschthemen“ können als kurze fachliche Exkurse gerne einfließen. Wir verwenden eine Vielzahl von Methoden - Arbeit mit Familien- und Systemkarten - Zirkuläre und lösungsorientierte Fragen - Reflecting Team - Figurenaufstellungen und Skulpturarbeit - Kreative Skalierungen - Arbeit mit Zeitlinien - Arbeit mit Metaphern - Systemische Hypothesenbildung - Reframing - verschiedene Visualisierungsformen - kreative Materialien

 

B 5

Einführung in das NeuroLinguistischeProgrammieren (NLP)

NLP hilft Menschen, sich und andere besser zu verstehen sowie Prozesse und Projekte erfolgreicher zu gestalten. Dabei ist NLP ressourcenorientiert. Es ermöglicht die vielfältigen Ressourcen zu erkennen und wirkungsvoll einzusetzen. Dadurch werden die Wahrnehmung und die Handlung in Situationen bewusster, zielorientierter und effizienter. NLP arbeitet systemisch und sieht jede Person und Situation sowie jedes Handeln und Verhalten in einem gemeinsamen Kontext.

In diesem Workshop bekommen Sie einen Einblick in das NLP. Neben der Einführung in die Theorie werden Sie Interventionen des NLP kennen lernen und durch Übungen diese ausprobieren können. Stichworte wie Ressourcen, Ankern, Glaubensätze und Zielarbeit werden erläutert und für Sie möglicherweise eine ganz neue Bedeutung erhalten.

 

B 6

Interkulturelle Kompetenz

Es ist Ziel dieser Veranstaltung „Weltläufigkeit“ im zukunftsfähigen Sinne zu erreichen, das heißt Ablegen der inneren Schranken, Neugier auf Fremdes, Akzeptanz des Anderen, mit Neuem, Ungewohntem und den Konflikten, die das mit sich bringt, umgehen können. Interkulturelle Kommunikation zwischen MultiplikatorInnen und MigrantInnen zu fördern.

Die drei Module bauen auf einander.

Modul 1/2: „Eine Welt der Vielfalt - interkulturelle Kompetenz“

  • Interkulturelle Handlungskompetenz, was ist das?
  • Übungen zur Überwindung der Fremdenangst (Das Fremde und Das Eigene)
  • Begegnung als Irritation
  • interkulturelle Kommunikation - Besonderheit der Sprachen
  • Rassismus im Alltag
  • Konfliktbewältigung
  • Multikulturelle Gesellschaft
  • Multikulturelle Elemente und Konfliktpotentiale
  • Dialog der Kulturen in einer globalen Gesellschaft oder Leitkultur?!
  • Interkulturelle Handlungskompetenz u. v. m.

Modul 2: Die Weltreligionen – Islam (Fortsetzung von Modul 1 und 2)

Dieses Moduls soll den Teilnehmer(inne)n eine Grundlage für” kultur- und länderspezifische” interkulturelle Kompetenz vermitteln. Es sollen Islam und ihre Besonderheiten in verschiedenen Kulturkreise und Ländern vorgestellt werden.

 

  • Weltreligionen und Besonderheiten in verschiedenen Kulturen
  • andere Religionen
  • nationale und kulturelle Besonderheiten der Herkunftsländer
  • Eigenheiten und Traditionen bei Essgewohnheiten, Stellung der Frauen im Islam
  • Erziehungsverständnis, und besondere Merkmale beim Umgang zwischen Mann und Frau
  • typische Fluchtgründe am Beispiel bestimmter Länder
  • gesellschaftliche Konflikte, soziale Sicherungssysteme
  • Familienstruktur / Familienalltag
  • Schulbildung / Schulsysteme
  • traditionelle Berufe u. a.

 

B 7

Christlicher Glaube und Wertevermittlung

Wir arbeiten in einer Stiftung, die ihre Wurzeln in einer vom christlichen Glauben geprägten Zeit hat, wie überhaupt unsere Kultur durch diese Wurzeln geprägt ist. Der Grundgedanke dieser Stiftung war die soziale Hilfe für Bedürftige auf der Grundlage christlicher Werte, wie damals vorrangig, „Nächstenliebe“ und „Gottesfurcht“.

Heute arbeiten wir mit Menschen, denen der christliche Glaube mit seinem Inhalt und kirchliche Strukturen überwiegend fremd sind, genau wie den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen.

Aus den verschiedensten Gründen fragen sich aber Menschen, ob Mitarbeiter oder Klienten, was es denn nun mit diesen Werten auf sich hat. Unseren Kindern fehlen sie angeblich, die christlichen sind besonders wertvoll?! Wie unterscheiden sich Werte voneinander, diese ethischen und philosophischen Fragen setzen Kenntnisse voraus, Kenntnisse der christlichen Geschichte, der Glaubensinhalte und aktuellen Strukturen.

Auf dieser Grundlage möchten wir ein Seminar über 3 Tage anbieten. Als Erstes werden wir Wissensgrundlagen schaffen, als Voraussetzung für den zweiten Schwerpunkt: die Auseinander-setzung mit den Grundaussagen des christlichen Glaubens. Der dritte Arbeitspunkt ergibt sich aus den christlichen, ethischen und moralischen Werten, die nun erkennbar, aktiv mit dem eigenen Leben verbunden werden und so in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen Einfluss gewinnen können.

Zwei Dinge treiben Menschen in die Suche nach Spiritualität und philosophischen Antworten, zum einen die natürlichen Entwicklungsaufgaben im Leben und andererseits Der Mangel an Lebenssinn. Hier konkrete Vorstellungen entwickeln zu können, auch über das Seminar hinaus, kann dazu beitragen, christliche Werte als Stütze im Leben und Arbeiten zu begreifen. Nur der Mitarbeiter, der in seiner Persönlichkeit vom Sinn berührt wird, kann eine Werteerziehung im christlichen Sinne weitergeben.

 

 

B 8

Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Auch in der Jugendhilfe stellen Kinder und Jugendliche mit traumatischen Erlebnissen oftmals eine besondere
Herausforderung dar. Vernachlässigung, frühe
Bindungsstörungen, Trennungserlebnisse,

Misshandlung und sexuelle Gewalterfahrungen sind häufig Lebenskontexte, aus denen heraus Kinder und Jugendliche in die unterschiedlichen Jugendhilfesettings kommen. Die Symptome und Folgen sind vielschichtig und führen immer wieder zu Schwierigkeiten in der pädagogischen Arbeit. Perspektivisch wird die Kinder- und Jugendhilfe jedoch verstärkt mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen konfrontiert werden. Aufgrund der meist
langfristigen Zeitdauer der Hilfemaßnahmen im
Jugendhilfebereich stellen sich hier gleichermaßen pädagogische Herausforderungen wie Chancen.
THEORIE: Trauma: Definition, Abgrenzung und Differenzierung der unterschiedlichen Traumata • Auswirkungen: Symptome und Folgen von traumatischen Erlebnissen • Störungsbilder: Posttraumatische Belastungsstörung, dissoziative Störungen, (Borderline-) Persönlichkeitsstörungen, selbstverletzendes Verhalten • Arbeit mit: »GrenzgängerInnen«, Jugendliche mit Broken-Home-Syndrom und Heimkarriere • Übertragung und Gegenübertragung in der pädagogischen Arbeit mit dieser Klientel • Beziehungsarbeit: Aufbau von tragfähigen
Beziehungen, Beziehungsaufbau und -regulierung •
Kooperation: mit anderen Maßnahmeträgern (Kinder- und Jugendpsychiatrien, Ärzten, Gericht, Polizei, Gesundheitsamt)
ÜBUNGEN: Ressourcenorientiertes Arbeiten mit traumatisierten Kindern in der Jugendhilfe, Stabilisierung mit Hilfe imaginativer Übungen und anderer kreativer Methoden • Übungen zur Psychohygiene  

B 9

Bildung elementar von Anfang an

Körper, Bewegung, Gesundheit

Das Programm für Bildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt bildet den Orientierungsrahmen für die professionelle Arbeit der Erzieherinnen, zu dessen Verwirklichung viele kompetente Partner auf allen Ebenen des Systems Kindertageserziehung beitragen müssen. Dies muss notwendigerweise als langfristiger Qualifizierungsprozess angelegt werden.

Wir haben uns in vielfältigen Schritten mit dem Programm „Bildung elementar – Bildung von Anfang an“ beschäftigt und Zielstellungen für unser hausinternes Kita-Curriculum erarbeitet. In diesem Seminar sollen alle ErzieherInnen sich intensiv mit diesen Zielen auseinander setzen. In den nächsten Qualifizierungsschritten möchten wir uns mit den einzelnen Bildungsbereichen intensiver beschäftigen. Wir wollen gemeinsam Methoden erarbeiten und zusammenstellen, die uns Praktikern zugängig sind, um den Kindern wichtige Erfahrungsmöglichkeiten im Bereich Körper, Bewegung und Gesundheit zu bieten.

 

B 10

Bildung elementar von Anfang an

Kommunikation, Sprache, Schriftkultur

Das Programm für Bildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt bildet den Orientierungsrahmen für die professionelle Arbeit der Erzieherinnen, zu dessen Verwirklichung viele kompetente Partner auf allen Ebenen des Systems Kindertageserziehung beitragen müssen. Dies muss notwendigerweise als langfristiger Qualifizierungsprozess angelegt werden.

Wir haben uns in vielfältigen Schritten mit dem Programm „Bildung elementar – Bildung von Anfang an“ beschäftigt und Zielstellungen für unser hausinternes Kita-Curriculume rarbeitet. In diesem Seminar sollen alle ErzieherInnen sich intensiv mit diesen Zielen auseinander setzen. In den nächsten Qualifizierungsschritten möchten wir uns mit den einzelnen Bildungsbereichen intensiver beschäftigen. Wir wollen gemeinsam Methoden erarbeiten und zusammenstellen, die uns Praktikern zugängig sind, um den Kindern wichtige Erfahrungs-möglichkeiten im Bereich Kommunikation, Sprache und Schriftkultur zu bieten.

 

B 11

Bildung elementar von Anfang an

(Inter)kulturelle u. soziale Grunderfahrungen

Das Programm für Bildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt bildet den Orientierungsrahmen für die professionelle Arbeit der Erzieherinnen, zu dessen Verwirklichung viele kompetente Partner auf allen Ebenen des Systems Kindertageserziehung beitragen müssen. Dies muss notwendigerweise als langfristiger Qualifizierungsprozess angelegt werden.

Wir haben uns in vielfältigen Schritten mit dem Programm „Bildung elementar – Bildung von Anfang an“ beschäftigt und Zielstellungen für unser hausinternes Kita-Curriculum erarbeitet. In diesem Seminar sollen alle ErzieherInnen sich intensiv mit diesen Zielen auseinander setzen. In den nächsten Qualifizierungsschritten möchten wir uns mit den einzelnen Bildungsbereichen intensiver beschäftigen. Wir wollen gemeinsam Methoden erarbeiten und zusammenstellen, die uns Praktikern zugängig sind, um den Kindern wichtige Erfahrungs-möglichkeiten im Bereich interkultureller, kultureller und sozialer Grunderfahrungen zu bieten.

 

B 12

Bildung elementar von Anfang an

Ästhetik und Kreativität

Das Programm für Bildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt bildet den Orientierungsrahmen für die professionelle Arbeit der Erzieherinnen, zu dessen Verwirklichung viele kompetente Partner auf allen Ebenen des Systems Kindertageserziehung beitragen müssen. Dies muss notwendigerweise als langfristiger Qualifizierungsprozess angelegt werden.

Wir haben uns in vielfältigen Schritten mit dem Programm „Bildung elementar – Bildung von Anfang an“ beschäftigt und Zielstellungen für unser hausinternes Kita-Curriculum erarbeitet. In diesem Seminar sollen alle ErzieherInnen sich intensiv mit diesen Zielen auseinander setzen. In den nächsten Qualifizierungsschritten möchten wir uns mit den einzelnen Bildungsbereichen intensiver beschäftigen. Wir wollen gemeinsam Methoden erarbeiten und zusammenstellen, die uns Praktikern zugängig sind, um den Kindern wichtige  Erfahrungs-möglichkeiten im Bereich ästhetischer und kreativer Grunderfahrungen zu bieten.

 

B 13

Bildung elementar von Anfang an

Mathematische Grunderfahrungen

Das Programm für Bildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt bildet den Orientierungsrahmen für die professionelle Arbeit der Erzieherinnen, zu dessen Verwirklichung viele kompetente Partner auf allen Ebenen des Systems Kindertageserziehung beitragen müssen. Dies muss notwendigerweise als langfristiger Qualifizierungsprozess angelegt werden.

Wir haben uns in vielfältigen Schritten mit dem Programm „Bildung elementar – Bildung von Anfang an“ beschäftigt und Zielstellungen für unser hausinternes Kita-Curriculum erarbeitet. In diesem Seminar sollen alle ErzieherInnen sich intensiv mit diesen Zielen auseinander setzen. In den nächsten Qualifizierungsschritten möchten wir uns mit den einzelnen Bildungsbereichen intensiver beschäftigen. Wir wollen gemeinsam Methoden erarbeiten und zusammenstellen, die uns Praktikern zugängig sind, um den Kindern wichtige Erfahrungs-möglichkeiten im Bereich mathematischer Grunderfahrungen zu bieten.

 

B 14

Sprachförderung – Sprachstörungen

Das Kind bringt die Voraussetzung mit auf die Welt, Sprache zu erlernen. Sprachliches lernen findet im Dialog und in der Interaktion mit Erwachsenen statt und auch, wenn Kinder zusammen spielen, Quatsch machen, Regeln aushandeln, Konflikte lösen.

 

Alltagssituationen sowie pädagogische Angebote enthalten vielfältige Möglichkeiten für Kommunikation und Sprachlernprozesse. Wie werden sie genutzt und gestaltet?

Im Seminar soll der Kita-Alltag reflektiert werden:

-       (Sprach)freundliche Gestaltung von Alltagssituationen/ Sprechanlässe

- Erwachsene als Kommunikationspartnerinnen

- Sprachanregende Umgebung

- Materialien: Spiele, Bilderbücher, Handpuppen

- Literacy (Entwicklung der Lese- und Schreibfähigkeit)

 

Da zur Förderung der sprachlichen Entwicklung auch eine regelmäßige und systematische Beobachtung des Sprachverhaltens der Kinder gehört, um ein differenziertes Bild der Sprachkompetenz des einzelnen Kindes zu erhalten, werden verschiedene Beobachtungsverfahren vorgestellt.

 

B 15

Linkshändigkeit – richtig damit umgehen

Linkshändigkeit ist genauso wenig wie Rechtshändigkeit eine Behinderung. Jeder Mensch hat eine dominante Gehirnhälfte. Bei Rechtshändern ist das die linke Gehirnhälfte und bei den Linkshändern die rechte Gehirnhälfte. Hilfen und Unterstützung brauchen linkshändige Kinder, weil sie in einer Rechtshänder-Welt der groß werden.

In dem Seminar sollen Sie lernen, welche Unterstützung das linkshändige Kind braucht und welche Hilfsmittel zweckmäßig sind.

B 16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beobachtung und Dokumentation in der Kita

Die Beobachtung der kindlichen Entwicklungsprozesse ist eine wichtige Grundlage für die pädagogische Arbeit. Ziel der Beobachtung ist es, das Handeln des Kindes mit entwicklungspsychologischen Erkenntnissen zu verknüpfen, seine Bedürfnisse und Absichten besser zu verstehen und daraufhin pädagogische Anregungen bereit zu stellen und Angebote zu planen, die die Entwicklung des Kindes unterstützen und fördern.

- Instrumenten für die Beobachtung von Kindern

- Methoden der Beobachtung

- praktische Übungen

 

B 17

Förderung der Bewegungskoordination

Grundprinzipien der Psychomotorik

Einstieg – Grundprinzipien der Psychomotorik für das Alter der Kinder in der Kindertagesbetreuung

Bewegungserziehung als Ansatz in der Pädagogik für Kindergruppen im Alter von ca. 3-10 Jahren

Vermittlung vorrangig durch Praxis (Spiele und Übungen)

Ganzheitliche Förderung durch Bewegung

·      Kinder über Bewegung in allen Bereichen fördern, ganzheitlicher Ansatz der Bewegungserziehung – einschließlich des Schulleistungsbereichs

Rhythmisch- musikalische Erziehung „Rhythmik“

·          Rhythmik versteht sich als eine pädagogische Arbeit, die auf die Entwicklung der Persönlichkeit in ihren motorischen, affektiv-sozialen und kognitiven Fähigkeiten ausgerichtet ist

·          sie setzt Musik, Stimme, Sprache und Materialien kombiniert mit der Bewegung, als erzieherisches Mittel ein

 

 

B 18

Arbeit nach dem Situationsansatz

Der Situationsansatz verfolgt das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten.

Inhalt des Lernens und der Bildung ist das vielfältige und widersprüchliche Leben der Kinder selbst, sind ihre Erfahrungen und Fragen, ihre unmittelbaren Erlebnisse und die Herausforderungen, die ihnen dabei begegnen.

Die Aneignung von Wissen und Können erfolgt durch Teilhabe am realen Leben, in dem Kinder als handelnde Subjekte eine Rolle spielen, in dem die Aneignung von Wissen und Können für sie einen Sinn und eine Bedeutung hat.

So komplex die Lebenswelt der Kinder ist, so vielfältig sind die Herausforderungen für Erzieherinnen und Erzieher. Die praktischen Anforderungen an das alltägliche Handeln der Erzieherinnen und Erzieher sind in den konzeptionellen Grundsätzen des Situationsansatzes formuliert. Sie geben die Orientierung, wie die pädagogische Arbeit geplant und  gestaltet werden sollte, damit Kinder sich in einem anregenden Umfeld notwendiges Wissen und Können aneignen können.

 

B 19

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche sind Experten in eigener Sache und haben das Recht, sich bei der Gestaltung ihrer Lebenswelt einzumischen und zu beteiligen. Wir müssen ihnen die Möglichkeit geben, mit ihren Bedürfnissen, Interessen, Hoffnungen, Ängsten und Problemen Planungs- und Entscheidungsprozesse im unmittelbaren Lebensumfeld zu beeinflussen, aber auch sie in die Pflicht und Verantwortung zu nehmen. Dies stellt uns die Verantwortlichen vor die Herausforderung, Partizipation zu stärken und dafür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

 

B 20

Lerntherapeutische Angebote im Hort

In der Lerntherapie geht es um die Förderung von Motivation und Ausdauer, um Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Lerntherapie wird zumeist von Kindern und Jugendlichen mit Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Wahrnehmungs-störungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Motivationsproblemen in Anspruch genommen. Die Lerntherapie beinhaltet Elemente der Gesprächsführung, der Verhaltenstherapie, des NLP, der Heilpädagogik, der Ergotherapie und Kinesiologie. Sie erfordert spezielle PC-Lernprogramme sowie spezielle Unterrichtsmethoden.

B 21

Lese-Recht-Schreibschwäche

Ursache und Erscheinungsbild von Lernstörungen im schriftsprachlichen Bereich  sind verschieden. Neben organischen Behinderungen können Wahrnehmungsschwächen, Sprechstörungen, kognitive Funktionsmängel, motivationale Lernhemmungen und Lernschwierigkeiten aufgrund äußerer Bedingungen für ihr Entstehen verantwortlich sein.
Da Lesen und Schreiben grundlegende Sozialisationstechniken sind, auf denen unser Bildungssystem entscheidend aufbaut, macht sich eine LRS, gleich wie sie zustande gekommen ist, meist schon bald nach der Einschulung eines Kindes als erhebliches Hindernis für seine Lern- und Bildungschancen geltend.
Leistungskonkurrenz und Leistungsbeurteilung in der Schule schaffen für Kinder mit auffälligen Schwierigkeiten im Schriftsprachlichen eine stark belastende Situation, die das Selbstwertgefühl und die Lernmotivation dieser Kinder zusätzlich schädigen kann.

Zu erfahren und zu üben wie Horterzieherinnen diese Kinder unterstützen und fördern können, soll Ziel der Fortbildung sein.

B 23

Konzentrations- und Lernprobleme

Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich nicht konzentrieren. Konzentration ist für erfolgreiches Lernen und jede anspruchsvolle Tätigkeit notwendig. Ohne Konzentration werden keine guten Leistungen erzielt. Konzentration ist lernbar. Schon im Vorschulalter kann Konzentrationsfähigkeit gelernt werden. Beim Malen eines Bildes oder beim Bauen einer Häuserreihe lernt das Vorschulkind sich auf eine Sache zu konzentrieren. Durch das Konzentrieren auf eine Tätigkeit wird Konzentration gelernt. Konzentration heißt, bei einer Sache bleiben. Bestehen bereits Konzentrationsprobleme, ist ein ganzheitliches Training
erforderlich: ein physisches, ein psychisches und ein mentales.

Bedeutsam ist dabei das Gleichgewicht. Das Gleichgewicht ist beim Lernen ein wichtiger Faktor. Hier geht es zunächst um die Konzentration auf den eigenen Körper. Die Konzentrationsfähigkeit wird durch das Training des Gleichgewichts gesteigert. Erhöhte Konzentration verbessert wesentlich den Lernerfolg.

Ziel der Fortbildung soll sein, unterschiedliche Methoden kennenzulernen, um die Konzentrationsfähigkeit und die Lernmotivation der Kinder in Kita und Hort zu fördern.

 

B 24

Medienpädagogik

Medienalltag von Kindern

Medien sind heute ein alltäglicher Bestandteil der Welt, in der wir leben, auch für Kinder. Deswegen ist es für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher wichtig zu wissen, wie Kinder Medien erleben. Wie sieht überhaupt der Medienalltag von Kindern aus? Was sollte beachtet werden, wenn Kinder fernsehen oder erste Erfahrungen mit dem Computer sammeln? Welche Sendungen sind empfehlenswert? Wo liegen Gefahren, wo Möglichkeiten der Mediennutzung? Wie Erwachsene den Medienalltag von Kindern aktiv begleiten können, um ihnen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Medien zu ermöglichen.

B 25

Sozialtraining für Kinder

Diese Weiterbildung soll Ihnen einen Einblick vermitteln, wie Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren in ihren sozialen Kompetenzen zu stärken sind. Dazu gehört das Verständnis für die Durchführung von Fallberatungen im Umgang mit Kindern mit besonderen Entwicklungsbedürfnissen. Denn das daraus resultierende Ergebnis soll anschließend in das angeleitete soziale Kompetenztraining mit der gesamten Kindergruppe einfließen. Durch diesen präventiven Ansatz wird die soziale Verantwortung aller beteiligten Kinder im Hort, bzw. Grundschulbereich, untereinander gestärkt und die Gruppe für ein tolerantes Miteinander sensibilisiert. Des Weiteren bietet das Sozialtraining eine hervorragende Möglichkeit zur Gruppenfindung und dient als Grundlage für die Ausbildung der Kinder zum Streitschlichter.

 

Ziele:

  • Erkennen der Notwendigkeit und Erproben von Fallberatungen
  • Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches ST
  • Konstruktive Zielerarbeitung mit Kurz - und Fernzielermittlung
  • Sozialpädagogische praktische Übungen (SPÜ) für die jeweilige erarbeitete Zielstellung
  • ST im systematischen Aufbau der Gruppen im Hortbereich 1. bis 4. Klasse

 

B 29

Kommunikation und Gesprächsführung

Sie lernen mehr über Ursachen und Symptome von Konflikten kennen.
Sie erfahren, wie Sie Spannungen positiv nutzen können.
Sie erhalten praxiserprobte Werkzeuge zur Gesprächssteuerung und ergebnisorientierten Konfliktlösung.
Sie lernen schwierige Gespräche noch souveräner zu führen.
In diesem Seminar geht es primär um heikle Gesprächsanlässe. Sie erkennen den Einfluss persönlicher Verhaltens- und Wahrnehmungsmuster auf den Verlauf des Gesprächs, mit dem Ziel künftig auch schwierige Gespräche, Besprechungen und Verhandlungen souverän zu führen.

Artikelaktionen
erstellt von Karsten Noack zuletzt verändert: 28.01.2010 13:38