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Familien unterstützen - Impulse zur Weiterentwicklung der Ambulanten Hilfen

Tagungsdokumentation zum Fachtag am 14.04.2008 in der Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg

Logo Fachtag.JPGFamilien, die bei der Erziehung ihrer Kinder Probleme haben, benötigen schnelle und unbürokratische Hilfe. Ambulante Hilfen haben sich als fester Bestandteil der Jugendhilfe etabliert. Über 70 Fachkräfte aus Sachsen – Anhalt nahmen an einer Tagung der Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg am 14.04.2008 teil, in der die Chancen verschiedener Formen „Ambulanter Hilfen zur Erziehung“ dargestellt werden. Ziel der Veranstaltung war es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie erfolgreiche Projekte vorzustellen, um die ambulanten Hilfen für Familien mit Erziehungsproblemen weiter zu entwickeln.


Ambulante Hilfen – Was kann Sozialpädagogische Familienhilfe leisten?

Prof. Dr. Klaus Wolf, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Siegen stellt die Ergebnisse einer Studie vor, die den Erfolg von Sozialpädagogischer Familienhilfe an drei Kriterien festmacht:
• Die Familie muss ermutigt und aktiviert werden, um wieder Kontrolle über ihr Leben zu gewinnen
• Es muss eine Form „konstruktiver Kontrolle“ gefunden werden, die auf Kooperation, Vertrauen und Wohlwollen basiert.
• Die Kinder müssen gestärkt werden und es hilft, wenn Sie Ansprechpartner außerhalb der Kernfamilie haben.
Beitrag für die Zeitschrift Jugendhilfe: Was kann Sozialpädagogische Familienhilfe leisten?
Powerpointpräsentation zum Vortrag: Ambulante Hilfen – Was kann SPFH leisten?
Weiterführende Links: Homepage des Referenten mit Veröffentlichungen und Forschungsergebnissen


Ambulantes Flexibles Clearing

Katrin Schütze – Dittrich, Bereichsleiterin der Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg stellte in ihrem Vortrag die Rahmenbedingungen und konzeptionelle Bausteine für ein „Ambulanten Flexiblen Clearing“ vor.
Powerpointpräsentation zum Vortrag als PDF


Niedrigschwellige Ambulante Hilfen nach § 36 a SGB VIII

Christine Lohn, Referentin für Kinder- und Jugendhilfe im Diakonischen Werk der EKM aus Magdeburg präsentierte die rechtlichen Rahmenbedingungen für „Niedrigschwellige Ambulante Hilfen“ nach $ 36 a SGB VIII. Sie wies darauf hin, dass die rechtlichen Möglichkeiten, Hilfen leicht zugänglich und ohne „bürokratischen“ Aufwand zu gestalten in der Praxis bei weitem nicht ausgeschöpft werden.
Powerpointpräsentation zum Vortrag als PDF


Wie weit sind Effekte in der Jugendhilfe messbar - Gedanken zur Wirkungsorientierung in der Jugendhilfe

Klaus Roth, Vorstand der Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg, reflektierte, wie weit Erfolge in der Jugendhilfe messbar und eine Wirkung nachweisbar ist. Er betonte, dass Wirkungen auf Grund der Vielzahl von Einflussfaktoren auf die Hilfe in der Tat schwer zu messen seien, dass eine ernsthafte Messung aber immer aus der Sicht der Klienten und nicht der Fachkräfte zu erfolgen habe und stellte abschließend Finanzierungsmodelle vor, die eine wirkungsorientierte Jugendhilfe unterstützen können.
Powerpointpräsentation zum Vortrag als PDF
Weiterführender Link: www.wirkungsorientierte-jugendhilfe.de


Arbeitsgruppen

In Kürze erscheint hier auch die Dokumentation der Arbeitsgruppen:

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erstellt von vhenneicke zuletzt verändert: 30.04.2008 09:01