Aufsuchende Therapieformen
Die Chancen, Bedingungen und Grenzenden aufsuchender Therapieformen wurden in der AG diskutiert.
In dieser Arbeitsgruppe versammelten sich 10 Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe / Sozialen Arbeit. Folgende Anliegen und Erwartungen brachten die Teilnehmer in die AG mit ein:
- Neugierde
- kennen lernen der Rahmenbedingungen und der Konzeption
- kennen lernen der Handlungsfelder und der Leistungsinhalte
- aufsuchender Therapieformen
- den Wunsch, den eigenen Werkzeugkoffer für die Praxis aufzufüllen.
- Anregungen, wie eigene Mitarbeiter für diese Hilfeform zu begeistern und zu motivieren sind
- sowie Austausch mit Fachkollegen.
In den sich anschließenden 90 min wurden folgende Inhalte diskutiert und erörtert:
- Vorstellung der ambulanten Jugendhilfeleistung „Aufsuchende Familientherapie (AFT)“ (Konzeption, Durchführung, Erfahrungen)
- Unterschiede, Gemeinsamkeiten und fachliche Abgrenzung der Angebote SPFH und Aufsuchende Familientherapie
- Grenzen von Aufsuchender Familientherapie; Vernetzung mit anderen Angeboten der Jugendhilfe (stationär, teilstationär, ambulant)
- Co-Therapie und Reflekting-Team als zentrale Arbeitsweise von AFT
- Arbeit im Zwangskontext
In der knappen Zeit konnten nicht alle Fragen und Anliegen geklärt werden. Die Teilnehmer nahmen folgende Impulse aus diesem kurzweiligen Workshop mit in ihre Arbeitsfelder:
- die eigenen Strukturen überdenken
- die Erkenntnis, dass die therapeutische Arbeit nicht die geeignete Hilfe-form für die eigene Praxis darstellt
- der Werkzeugkoffer wurde aufgefüllt
- Abgrenzung im eigenen Team
- gute und konstruktive Arbeitsbeziehung der Therapeuten als Basis einer gelingenden Co-Therapie
- entlastende Momente
- AFT bedeutet klare Abgrenzung zu anderen Angeboten der Jugendhilfe
- die Erfahrung einer praxisorientierten Diskussion.
Die Referenten / Moderatoren bedanken sich bei den TeilnehmerInnen für die anregende Diskussion sowie für das gezeigte Interesse.
Steffen Szwillus / Kerstin Gummert



