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Beziehung, Diversität und Sexualität: Projekt „Liebesleben“ am Internationalen Stiftungsgymnasium

Am Internationalen Stiftungsgymnasium fand vor Kurzem eine wichtige Aktion statt, die den Schüler*innen viel Wissen rund um die Themen Beziehung, Diversität und Sexualität näherbringt: „Liebesleben – das Mitmachprojekt“.

Interaktives Lernen in 6 Modulen

„Liebesleben – Das Mitmachprojekt“ ist ein interaktives Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Es beschäftigt sich unter anderem mit der Prävention von Geschlechtskrankheiten und der Förderung der sexuellen Gesundheit für weiterführende Schulen. Insgesamt gibt es sechs große Themenbereiche, mit denen sich die Schüler*innen interaktiv auseinandersetzen: Freundschaft und Beziehung, Vielfalt und Respekt, Körper und Gefühle, Sexualität und Medien, Schutz und Safer Sex sowie HIV und andere sexuell übertragbare Erkrankungen (STI).

Spannender Austausch über individuelle Wertevorstellungen

Am Montag wurden die teilnehmenden Mitarbeiter*innen für die unterschiedlichen Stationen geschult. Dienstag und Mittwoch ging es für die Schüler*innen los und sie konnten sich abwechselnd mit den jeweiligen Themen beschäftigen. So entstanden wertvolle Gespräche und Unterhaltungen über individuelle Sichtweisen. Worauf legen die Jugendlichen in einer Freundschaft oder Beziehung wert, was hingegen ist ihnen weniger wichtig? Wie nehmen sie die Vielfalt von Körpern wahr? Wie können sie offen kommunizieren, wenn es um HIV und andere sexuell übertragbare Erkrankungen geht? Wie wird Sexualität in der Medienwelt dargestellt? Das große Ziel der Workshops war es, dass die Jugendlichen untereinander in den Austausch zu gehen, für wichtige Themen sensibilisiert werden und ihnen Verunsicherungen genommen und das Selbstbewusstsein gestärkt wird.

Reflektierter Blick auf Diversität, Werte und Beziehungen

Die schulfachliche Koordinatorin und Vertrauenslehrerin des Internationalen Stiftungsgymnasiums, Juliane Behrendt, beschreibt ihre Eindrücke der Workshop-Tage: „Besonders beeindruckt war ich von den Redebeiträgen und dem Wissensstand unserer Schüler*innen, die sehr frei und losgelöst von althergebrachten Rollenklischees schon einen sehr reflektierten Blick auf Beziehungen, Diversität und Werte gezeigt haben“. Auch die Zusammenarbeit mit den Moderator*innen lief sehr gut: „Die Moderator*innen an den Stationen waren sehr authentisch und konnten sich den Schüler*innen auf einer ganz anderen, freien und sprachlich zielgruppenorientierten Art nähern, ohne Grenzen zu überschreiten oder Scham hervorzurufen“.

Weitere Workshops für die nächsten Schüler*innen-Generationen

Das vielfältige und erlebnisreiche Projekt hat nicht nur die Jugendlichen, sondern auch unsere Mitarbeiter*innen begeistert. Abschließend fasst Juliane Behrendt ihre gesammelten Eindrücke zusammen und gibt uns einen kleinen Einblick in die Zukunft: „Dass wir als Schule nun mit dem Materialpaket ausgestattet sind, die Workshops selbst leiten und organisieren können, um der nächsten Schüler*innen-Generation denselben Input zu geben, ist ein super Nebeneffekt“.

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