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Charity Day: Schüler*innen des ISG übergeben 3.131,31 EUR an die Deutsche Knochenmarkspende

Magdeburg, 9.9.2022

Jedes Jahr wird am Internationalen Stiftungsgymnasium Magdeburg (ISG) ein Charity Day organisiert.

Gemeinsam mit der stellvertretenden pädagogischen Leiterin Carolin Skorsetz planen Schüler*innen klassenübergreifend diesen Tag über ein ganzes Schuljahr hinweg im Rahmen der jährlichen Projektwochen. Das Ziel ist eine Spendensammlung für einen jährlich wechselnden wohltätigen Zweck.

„Am Anfang jedes Schuljahres überlegen wir uns Themen in einem gemeinsamen Brainstorming“, berichtet uns Lenara, Klassensprecherin der 9. Klasse. Letztes Jahr wurde sich für das Oberthema Gesundheit entschieden, aus dem dann eine wohltätige Organisation als Begünstigte der Jahresspende hervorgehen soll.

Jedes Jahr wird für einen Guten Zweck Geld gesammelt

„Unser Ziel ist es, mit einem geringen Kostenaufwand so viel wie möglich einzunehmen.“ So gab es am eine Tombola mit vielen tollen Produkten, die vorher als Sachspenden von lokalen Unternehmen eingeworben wurden. Für ein schönes Catering am Charity Day wurden die Eltern dazu eingeladen Essen und Getränke vorzubereiten und zur Verfügung zu stellen. Frau Skorsetz organisierte zudem noch eine kostenfreie Hüpfburg, sodass auch für das Entertainment auf der Veranstaltung gesorgt war und die Gäste samt Kinder sich rundum wohl fühlten. Die Spender waren größtenteils Eltern und lokale Unternehmen. Die Schüler*innen sammelten insgesamt 3.131, 31 EURO.

DKMS wird als Begünstigte 2022 gewählt

Die diesjährige Spende geht an die Deutsche Knochenmarkspende, die Blutkrebspatient*innen weltweit helfen, indem Sie Spender suchen und Knochenmarkspenden durchführen. Nachdem initial Ideen für Organisationen gesammelt wurden, konnten alle Projektmitglieder demokratisch abstimmen, wer die Spende letztendlich erhalten soll.

Kooperative Projektarbeit über alle Klassenstufen hinweg

Generell lief das Projekt reibungslos ab, dank der guten klassenübergreifenden Teamarbeit. Für Lenara und ihre Mitschülerinnen steht fest, dass sie durch die AG-Arbeit nochmal zusätzliche Kompetenzen zum Unterricht erwerben können.

„Dadurch, dass wir ein bisschen schon wissen wer wir sind, was wir für Stärken haben, kennt jeder so seine Aufgaben. Jeder kriegt immer eine Aufgabe zur nächsten Woche. Man muss jahrgangsübergreifend arbeiten, sich absprechen, E-Mails verfassen und diese an Großunternehmen schreiben. Dadurch lernt man Texte vernünftig zu verfassen und mit anderen zu kommunizieren“.

Stammzellen-Spenderin erklärt wie man helfen kann

Heute wird das Ergebnis der Arbeit, der Spendenscheck, von stolzen Schüler*innen präsentiert. Stellvertretend für die DKMS wird er von einer Spenderin aus Magdeburg in Empfang genommen, die kürzlich mit ihrer Knochenmarkspende einem italienischen Blutkrebspatienten helfen konnte. Sie berichtet uns, wie so eine Spende abläuft, nachdem die Datenbank einen „Match“ festgestellt hat:

„Man wird angerufen, man lässt nochmal Blut entnehmen. Das schickt man dann ein. Man bekommt dann nochmal einen Anruf, ob man wirklich in Frage kommt und dann wird man nach Dresden oder nach Köln geschickt. Es gibt zwei Entnahmeorte für die DKMS und dann wird eine komplette Voruntersuchung gemacht, ob körpertechnisch auch alles in Ordnung ist, dass man die Spende machen kann. Man bekommt den Wachstumsfaktor g-csf, den man sich nach der Entnahme 5 Tage spritzen muss, damit die Stammzellen ins Blut übergehen. In den meisten Fällen ist es eine periphere Stammzellenentnahme, dass heißt aus dem Blut werden die rausgewaschen, dauert so 4-5 Stunden. Man bekommt dann das Blut wieder eingeführt bis auf die Stammzellen und bekommt dann Spritzen mit, die man sich wie bei Thrombosespritzen in die Bauchfalte spritzt.“ In Dresden bekommt man das Hotel und die Verpflegung von der DKMS bezahlt und die Freistellung von der Arbeit organisiert. Man wird für zwei Tage freigestellt.

Die Spende wird von der DKMS großteils für Labortätigkeiten rund um die Typisierung verwendet.

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