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Weihnachtsgruß des Vorstandes an Freunde und Freundinnen

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Geschäftspartner*innen, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Es wird dunkel, die Tage kürzer, spätestens um 16:45 Uhr ist die Sonne verschwunden, dazu Schmuddelwetter, das Herbstlaub ist von den Bäumen gefallen und liegt auf dem Boden. Die Bäume sind kahl, die traurigen Feiertage liegen hinter uns.

Na, da war doch immer ein Lichtblick, Adventstreffen mit der Familie, gemütliche Weihnachtsmärkte mit Punsch und Glühwein, als Entschädigung.

Doch dieses Jahr fällt alles aus; eigentlich ist das ganze Jahr ein verrücktes Jahr. Unklare Urlaubssituation, Angst sich zu treffen, Verbote, Verunsicherung, Erkrankungen im Freundes- und Bekanntenkreis. Hoffentlich trifft es mich, uns nicht!

Es ist schon eine verunsichernde Zeit, ein dunkles Kapitel in der Nachkriegsgeschichte, Pandemiezeit!

Vor zwei Wochen bekam ich eine E-Mail von unserem Öffentlichkeitsarbeiter mit der Bitte, den Klappentext für unseren Tischkalender, den wir jährlich verschenken, zu schreiben. Ich sah mir die Bilder an und blieb sofort bei einem Bild im März hängen, gemalt von Fatima, 9 Jahre, aus dem Hort Abenteuerwelt. Regenbogen, Blumen auf der Wiese, Schaukeln unterm Regenbogen und eine Zuckertüte in der Ecke. Ich habe sofort gewusst, von diesem Bild soll dein Weihnachtsbrief für die Stiftung und ihre Gesellschaften handeln.

Soviel positive Kraft strahlt es für mich aus, ein Hoffnungsbogen;  und dann fielen mir Noah und Gott ein. Das Zeichen, dass er nach der großen Katastrophe an den Himmel zeichnet, um Noah und den seinen zu sagen, „Ich gebe Euch nicht auf, ich lasse Euch nicht untergehen, ich rette Euch! Und zum Zeichen meines Bundes zeichne ich den Regenbogen in den Himmel.“ Wasser und Sonne erzeugen ihn, die zwei Elemente die wir als Menschheit so dringend brauchen. Gott hat die Zusage gemacht, es geht weiter mit Euch, ich lasse Euch nicht fallen.

Die Erneuerung dieses Bundes erfolgte dann in der Weihnachtsgeschichte: Er sendet seinen Sohn als Zeichen, den Friedensfürst, den Heiler, den Lehrer, er schickt ihn als einen von uns. Kein großartiger König, nein, ein Kind in der Krippe, obdachlos und doch behütet. Seine Bedingungen aufzuwachsen waren nicht die besten, gleich auf der Flucht. Doch Jahre später stellt es sich heraus, er ist der, auf den das Volk gewartet hat, der Hoffnungsträger, der Messias, der neue Bund Gottes. Es gipfelt dann in Karfreitag und Ostern, der Auferstehung. Auch hier beteuert Gott seinen Bund zu den Menschen, wie damals im Regenbogen. Ich gebe meinen Sohn und sage Euch zu, er rechtfertigt Euch aus Glauben und Gnade allein. Eure Schuld ist Euch vergeben, ich sage noch einmal ja zu Euch!

Ihr Einzelnen könnt nicht tiefer fallen als in Gottes Hand.

Lassen wir uns nicht unterkriegen von der Dunkelheit in unserem Leben, vor der Angst um unsere Gesundheit, von den Beschränkungen der Pandemie, es geht weiter, der Regenbogen, die Krippe und das Kreuz mit samt dem Ostergeschehen zeugen davon!

„Fürchtet Euch nicht“ sagt der Engel und recht hat er, die Welt wird nicht untergehen und das neue Jahr kann voller Hoffnung und Zuversicht begrüßt werden!

Auf dass Sie viele Regenbögen im Jahr 2021 sehen und genießen können!

Mit den besten Grüßen aus der Stiftung Evangelischen Jugendhilfe

Klaus Roth               Anna Manser                Dietmar Linde

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