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Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand – Weihnachtsbrief des Vorstands 2023

Liebe Freund*innen, Wegbegleiter*innen,
Geschäftspartner*innen und Mitarbeiter*innen,

es kommt Weihnachtsstimmung auf. Der Advent hat begonnen, die Landschaft ist endlich mal wieder winterlich mit Schnee bedeckt. Häuser, die im Glanz erstrahlen, Menschen, die versuchen Licht ins Dunkel zu bringen. Ich bin hin und her gerissen zwischen gemütlich und schön und viel zu grell. Warum muss alles übertrieben werden? Welches Bedürfnis treibt uns an?

Für die meisten Menschen ist die Advents- und Weihnachtszeit eine Möglichkeit, das Jahr Revue passieren zu lassen. Wenn wir auf das letzte Jahr zurücksehen, erinnere ich mich an viele schöne Begegnungen, Neueröffnungen, Feste und Ehrungen wie den Friedensengel. An Glücksfortbildungen, Fachtagungen, Seminare und Begrüßungstage. Wenn wir das Jahr für die Stiftung und ihre Gesellschaften betrachten, kommen wir zu einer positiven Bewertung.

Diese positiven Entwicklungen sind nur möglich, weil uns Menschen ihr Vertrauen schenken, weil Mitarbeiter*innen mit Herzblut ihrer Berufung nachgehen, weil Ämter und Dienstleistungsbeauftragende uns zutrauen, dass wir die Arbeit gut machen und Eltern uns damit beauftragen ihre Schätze auf das Leben vorzubereiten und sie ins Leben mitzubegleiten.

Aber es gab auch Rückschläge, Kindergärten, die neu errichtet wurden und nicht pünktlich fertig waren, Kinder und Jugendliche, die unser System nicht ausgehalten hat, Zahlungsverzögerungen durch Kostenträger, sich verteuernde Baumaßnahmen, Todesfälle und besondere Vorkommnisse, die sich niemand wünscht.

Die Stiftung und ihre Gesellschaften sind so betrachtet ein lebendiger Organismus.

Es wächst etwas und es stirbt etwas, positiv und negativ, zwei Seiten einer Medaille. So wie Weihnachten und Karfreitag. Aber, und so will man auch für sich und die Organisation hoffen, mit Karfreitag und dem Tod ist nicht das Ende gekommen. Sondern Ostern sorgt für einen Neuanfang, ein Wachsen und Erblühen. Ohne Ostern wäre die Geburt des kleinen Jesu doch nur eine Geburt unter vielen. Nicht beachtenswert. Erst in der Verbindung mit Ostern und der Auferstehung wird die Geburt Jesu interessant. Ohne Ostern kein Weihnachten!

Machen wir uns bewusst, dass darin die Spannung liegt: Geburt, Tod und Auferstehung. Wir alle wandern auf diesem Weg. Wir sind in dieser Welt, diesem Leben anfällig, wir wissen nicht was kommt, wie lange unser Leben noch währt. Unsere Mitarbeitenden haben gerade erlebt wie ein kleines Kind, dem Sie viel Liebe entgegengebracht haben, morgens leblos im Kinderbett lag. Ein schwerer Schock für alle! Gottes Wille macht uns ratlos, wie Hiob. Zu Ende gedacht heißt das aber, „Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand“. Gott wird dich halten, tragen und schützen, auch über den Tod hinaus. „Fürchtet Euch nicht“ sagt der Engel und fordert uns mit allem Nachdruck auf, dem „Heiland“ und Sohn Gottes zu vertrauen, der gekommen ist, uns zu erlösen.

Was für eine Herausforderung in unserer Zeit, wo es darum geht, alles selbst in der Hand zu behalten, kontrolliert, alles im Griff zu haben.

Vielleicht ist das die Weihnachtsbotschaft, Vertrauen in das Leben, Bewusstwerden, auf was für dünnem Eis sich unser Leben bewegt, erkennen, dass wir nichts endgültig bestimmen können. Dies könnte zu mehr Gelassenheit, weniger Selbstgefälligkeit und Milde anderen Menschen gegenüber führen. Gott und seinem Engel vertrauen heißt auch Neues wagen, auf Fremde und Andere zugehen, in der Gewissheit, dass wir alle auf dem Weg sind, von Gott gerufen und von ihm abgerufen. Eine kurze Zeitspanne, in der wir furchtlos leben und Menschen mit Optimismus und Wohlwollen begegnen sollten. Eine Bescherung sein, ein Geschenk das ganze Jahr und nicht nur zur Weihnachtszeit unter dem Baum.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien viel Mut, viele furchtlose Tage und sich verschenkende Begegnungen im Jahr 2024 und in Ihrem ganzen Leben.

Ihr Dietmar Linde, Ihr Klaus Roth, Ihre Anna Manser, Ihr Mike Keune

Unser kleiner Tischkalender soll Ihnen helfen behütet und freudig durch das Jahr zu kommen.

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