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Andreas Schindler ist verstorben!

Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand!

Gestern erreichte uns die Nachricht, dass Andreas Schindler einen tödlichen Schlaganfall erlitt. Dies hat uns sehr betroffen gemacht. Der Tod kam so überraschend, Andreas Schindler wurde nur 64 Jahre alt. Ein immer lebendiger, kraftvoller Mensch mit viel Energie und Willensstärke, unfassbar!

Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Stiftung Ev. Jugendhilfe wieder reaktiviert wurde. Nach einem gescheiterten Versuch durch das Diakonische Werk im Jahre 1990/91 kam er 1992 auf den Evangelischen Erziehungsverband zu und regte an, hier mit seiner Hilfe einen zweiten Anlauf zur Wiederbelebung der Stiftung zu unternehmen.

Mit seiner ihm innewohnenden Tatkraft und seinem Durchsetzungsvermögen ist es uns dann gemeinsam gelungen, die Stiftung „Ev. Mädchenheim“ zu reaktivieren und diese dann in die heutige Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg umzuwandeln. Ohne dieses Engagement von Andreas Schindler hätte es die Stiftung nicht wieder gegeben.

Folgerichtig hat Andreas Schindler mit an unserem ersten Leitbild gewirkt, nahm im Gründungsvorstand seinen Platz ein und begleitete die Stiftung solange, bis auf seine Anregung hin, aus einem ehrenamtlichen Vorstand, ein hauptamtlicher Vorstand wurde. Dann gelang ihm etwas was nur wenigen gelingt, er nabelte sich von „seiner Stiftung“ ab. Er stand mit Rat und Tat zur Seite, wenn er angesprochen wurde, er sprach aber nicht dazwischen, er konnte loslassen und sich das Wachsen seiner Saat in Ruhe ansehen.

Mit der Kanzler von Pfau’sche Stiftung schuf er die „Altenstiftung“ und wir waren die „Jugendstiftung“. Wo sich Überschneidungen boten, wurden diese genutzt und so übertrug er uns zuletzt die Arbeit der Sozialpädagogischen Familienhilfe in Ballenstedt.

Mit dem Tod von Andreas Schindler verlieren wir einen Gründer, Wegbegleiter und guten Freund der Stiftung, gerade in den ersten Jahren haben wir viele anregende und aufregende Gespräche geführt. Er hat immer für die Sache gebrannt, hat sich vor keinem Gespräch- und keiner Auseinandersetzung gesträubt, ob es um die Mitarbeitervertretung oder die kirchlichen oder politischen Gremien ging. Mit ihm geht ein „Typ“ Mensch von dieser Erde, wie wir sie viel öfter brauchen würden!

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung wünschen seinen Angehörigen viel Kraft und Lebensmut um die Trauer zu tragen, wir sind sicher, Andreas Schindler wird einen Platz im Himmel erhalten und von Gott wohlbehütet werden.

Dietmar Linde und Klaus Roth

© Foto: Killyen; Evangelische Landeskirche Anhalts

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